Die beste Zeit zum Dorschangeln ist der Frühsommer bis Spätherbst. Wenn das Wasser allerdings zu warm ist, kann man ihn fast nur noch vom Boot aus beangeln. Dorsch wird umgangssprachlich auch als Kabeljau bezeichnet. Tatsächlich bezeichnet Dorsch aber eine Gattung mit mehreren Unterarten. Meeresangeln vom Boot aus auf Dorsch ist sehr beliebt, da dies eine relativ preiswerte und erfolgversprechende Methode ist. Die Kapitäne kennen oft sich mit den Fangplätzen aus und es gibt oft sogar eine Verpflegung für die Angler.

Angelausrüstung beim Meeresangeln auf Dorsch

Die Angelausrüstung sollte aus einer kurzen Pilkrute und einem Wurfgewicht bestehen. Je nach Wetter kann man auch zwei Angeln und ein relativ starkes Wurfgewicht benötigen. Wichtig ist, dass der Köder am Grund entlanggeführt werden kann. Mit einer Spinnrolle und einer geflochtenen Schnur in einer leuchtenden Farbe von 10 bis 12 Kilogramm ist man gut ausgestattet. Erfolgversprechende Köder sind Gummifische und Pilker. Bei Gummifischen sollen derzeit rote und schwarze sehr fängig sein. Allerdings sind diese oft zu leicht für starken Wellengang. Hier könnte man allerdings darüber nachdenken, zusätzlich einen Beifänger zu montieren.

Ohne Rutenhalter kein Dorschangeln

Der Rutenhalter ist sehr wichtig zur Fixierung der Angel an der Reling. Vor dem Dorschangel sollte man überprüfen, ob man Andrift oder Abdrift hat, also wohin der Köder sich bewegt. Bei Andrift muss der Köder beispielsweise möglichst weit ausgeworfen werden, bei Abdrift ist dies nicht notwendig. Damit man den Grund spürt, muss die Schnur gespannt sein. Oft bietet Veranstalter eine geeignete Ausrüstung, die gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden kann.

Dorschangeln funktioniert aber auch von der Küste aus. Hierfür werden oft Blinker, Wobbler oder Twister verwendet. Blinker können allerdings zu tief laufen und Wobbler erzeugen unter Wasser kaum Vibrationen. Twister sind gut geeignet zum Schleppangeln, wenn sie einen breiten und geriffelten Schwanz haben. Sie machen sie die für Dorsch besten Bewegungen. Die Farbe der verwendeten Köder spielt eine untergeordnete Rolle.

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